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Notizen erstellen

In der letzten Zeit fanden auf Twitter einige Diskussionen zur Frage “Welches Tool verwendet ihr zum Erstellen von Notizen?” statt. Ähnlich wie beim “Glaubenskrieg Apple vs. PC” gehen die Meinungen stark auseinander und ich werde mich hüten, hier ein Tool zu präferieren, doch möchte ich die drei Tools vorstellen, die ich verwende bzw. verwendet habe.

Evernote

Meine ersten Erfahrungen habe ich mit Evernote gemacht und war damit immer sehr zufrieden. Egal, ob ich nun Notizen am PC oder auf meinem Smartphone erstellt habe, die Bedienung war in beiden Fällen sehr einfach und intuitiv. Das Anlegen und Organisieren von Notizbüchern geht einfach von der Hand und die Verknüpfung mit Google Drive erweitert die Möglichkeiten, die Evernote schon von Haus mitbringt, um viele Facetten, wie z. B. das Einbinden von Dateien in die Notizen. Den erstellten Notizen können Erinnerungen hinzugefügt werden und das Freigeben der Notizen (oder ganzer Notizbücher) mit anderen via Mail, Sozialen Netzwerken oder Link ist Standard. Evernote gibt es sowohl in einer kostenlosen Basisversion als auch in verschiedenen Paketen, bei denen jährliche Kosten zwischen € 30 und € 60 anfallen. Für Geschäftskunden gibt es auch noch ein Business-Paket um € 120/Jahr.
Für Evernote spricht die einfache und überschaubare Oberfläche und die leichte Bedienung. Für diverse Browser stehen auch Erweiterungen zur Verfügung, die es einem erleichtern, gefundene Inhalte auf Websiten mit nur wenigen Mausklicks in das Notizbuch zu kopieren.

OneNote

Wer Microsoft Office auf seinem PC installiert hat, ist auch automatisch im Besitz von OneNote. Gerade bei OneNote gehen die Meinungen stark auseinander. Die einen finden, dass die Oberfläche zu unübersichtlich und sperrig ist, die anderen schwören auf dieses Tool. Grundsätzlich muss unterschieden werden, ob man nun mit der Software, die Teil der Office-Installation ist, arbeitet, mit der OneNote-App, die im Windows Store kostenlos erhältlich ist, oder mit der ebenfalls kostenlosen Web-Version. Die meisten Funktionen bietet die Office-Version, diese lässt sich auch durch verschiedene Add-Ons um nützliche Funktionen erweitern. Erwähnen möchte ich hier die Lerntools oder einige nützliche Add-Ons von Onetastic.
Wer das Glück hat, an einer Schule zu unterrichten, die Office 365 Education nutzt, kann mit OneNote auch ein Klassennotizbuch erstellen, das von den Schüler/innen gemeinsam bearbeitet werden kann. Ebenso wie bei Evernote gibt es diverse Browsererweiterungen, die das Hinzufügen von Websiten-Inhalten zu den Notizen sehr einfach macht. Natürlich lassen sich auch OneNote-Inhalte teilen. Gerade die Erweiterbarkeit und die inzwischen umfangreichen Anleitungen und Tipps zur App haben OneNote für mich zu einem unentbehrlichen Tool gemacht.

Google Notizen

Sollte sich nun jemand denken, dass das doch in beiden Fällen weit über das hinaus geht, was man sich von einem Tool zum Erfassen von Notizen wünscht oder vorstellt, so gibt es da ja auch noch das Tool Google Notizen, das auch ich gerne verwende, wenn es mal schnell gehen soll. Alles, was man zum Erstellen von Notizen braucht, ist vorhanden, wie man in der folgenden Abbildung sehen kann. Erwähnen möchte ich noch, dass in Google Docs die erstellten Notizen direkt über das Menü “Tools” in das Dokument eingefügt werden können.

Fazit

Alle drei Tools haben ihre Berechtigung und es ist dem geschätzten Leser und der geschätzten Leserin überlassen, welches nun für den eigenen Workflow das beste ist. Aus Lehrersicht kann ich nur sagen, dass ich mir mein Lehrerdasein ohne digitale Notizen nicht mehr vorstellen kann. Vorbei die Zettelwirtschaft und das Chaos am Schreibtisch. Vorbei die Sucherei und Überlegerei, ob die Notizen nun zu Hause oder in der Schule am Schreibtisch liegen, denn durch die Synchronisation der Notizbücher, die alle drei Tools bieten, finde ich meine Notizen überall dort, wo ich einen Internetzugang habe. Also (fast) überall 🙂

Welches Tool verwendet ihr und habe ich vielleicht eines vergessen?

 

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