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Google-Tools in Education

Nicht zuletzt durch den geschätzten Kollegen Andreas Hofer habe ich in diesem Schuljahr die Vorzüge der Google-Tools für einen Unterricht entdecken können.
Ich habe im Laufe des vergangenen Jahres hier im Blog bereits das eine oder andere Google-Tool genauer vorgestellt (ein Blick ins Archiv lohnt sich 😉 ) und auch eine Screencast-Reihe dazu auf meinem YouTube-Kanal erstellt. Darum möchte ich in diesem Beitrag nicht noch einmal auf die einzelnen Funktionen eingehen, sondern lediglich einen Erfahrungsbericht abliefern, wie sich meine Unterrichtsarbeit durch den Einsatz von Google-Tools verändert hat.

Zu Schulbeginn haben meine Schüler/innen einen Google-Account angelegt und damit auch alle eine gMail-Adresse erhalten. Da ich auch gleichzeitig eine geschlossene Gruppe auf Google+ angelegt habe, in der sich die Schüler/innen eingeschrieben haben, war es gar nicht notwendig, mir ihre Mail-Adressen bekannt zu geben.
Wichtige Informationen, Termine für Tests, Schularbeiten und Exkursionen gebe ich in dieser Gruppe bekannt und die Schüler/innen werden automatisch darüber informiert. Sie können diese Termine dann auch mit einem einzigen Mausklick in ihren Google-Kalender übertragen oder dort ihre eigenen Termine hinterlegen. Dass diese Termine mit ihrem Smartphone synchronisiert werden, ist ein weiterer Vorteil.
Das Herzstück der Unterrichtsarbeit bildet Google Drive. In diesem webbasierten Office-Paket können die Schüler/innen auf eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation und ein Präsentationswerkzeug zurückgreifen. Auch das Erstellen von Formularen ist kein Problem. Durch Freigabe der Dateien können diese dann mit bestimmten Personen (Lehrer/in, Mitschüler/innen…) geteilt werden. Auch die gemeinsame Arbeit an einer Datei ist problemlos möglich.
Über Google-Hangouts besteht die Möglichkeit, “Live-Sessions” mit den Schüler/innen abzuhalten. Dank des integrierten Whiteboards ist das eine sehr gute, kostenlose Alternative zu Tools wie Adobe Connect. Natürlich können die Schüler/innen auf diese Weise auch untereinander kommunizieren. Ein eigener YouTube-Kanal rundet das Angebot ab.

Es wäre vermessen, zu behaupten, dass die Google-Tools meinen Unterricht revolutioniert hätten, aber sie haben mir das Lehrer-Dasein in jedem Fall erleichtert und ich denke, die Schüler/innen haben jetzt, nach etwa 4 Monaten Arbeit, den einen oder anderen Vorteil für sich entdecken können.

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